Der zweite Tag

Eine Schöpfungsgeschichte ist Bestandteil jeglicher religiöser oder wissenschaftlicher Überlieferung, jede hat ihren Urknalltext. Woher kommt das, was mich umgibt?‘, scheint die Grundfrage jeder Zivilisation zu sein, und die Antwort darauf die Rechtfertigung ihres Daseins. Gründen wir unser Dasein auf Unbeantwortbares? Ist es ein Stochern im Nebel, jede Festigkeit eine Illusion?

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29 Gedanken zu „Der zweite Tag

  1. Die EINE Antwort finden zu wollen, um sie dann als Diktum, als Dogma, als Bekenntnis hochzuhalten, darin liegt ja die Vermessenheit. Wissenschaft und Philosophie wissen spätestens mit K. R. Popper hoffentlich darum und finden sich mit dem Platonschen Philosophenkönig nicht ab; die Religionen und Ideologien jedoch erheben ihren Anspruch auf das Vermögen zur Klärung letzter Gründe zum Programm, und zwar gründend auf „Offenbarungswissen“ oder „Schauungen“. (Und der Engel sprach … Und der Füher wußte …) Dann lieber kritisches, falsifizierendes, hin- und herkonstruierendes „Stochern im Nebel“. Vielleicht ist das von mir banausig, blasphemisch ja sowieso, aber genau das habe ich nie verstanden: Wie man auf ontologische Fragen hin, wie Du sie hier interessanterweise stellst, auf eine totale bzw. totalitäre Lösung kommen will oder soll. (Kants Kritizismus hielt dagegen, wenngleich dem universalen Anspruch von Geltungen weiterhin verpflichtet.) Wenn die Antwort auf solche „Grundfrage“ die Rechtfertigung hergibt für die jeweiligen Formen des Gesellschaftlichen – der Zivilisation, wie Du sagst –, dann ist eine sehr große Optik mit allerlei Verzerrungsgefahr auf die Vorstellung geschraubt. Nichts gegen Mythen, die ja Ursprünge und letzte Fragen geschichtlich narrativ oder moralisch normativ zu beantworten versuchen. Wichtig nur zu wissen, DASS es Mythen sind, Vorstellungen, nicht Tatsache, was immer Tatsache wäre. Schlägt man aber dies dem „Gläubigen“ oder dem „Ideologen“ vor, werden die radikal und rufen die Inquisition – in welcher Form auch immer. Der Mythos ist mythisch, weil er einen Diskurs über sich und ein Hinausgehen über sein Dogma vermeiden will. Daher die diktatorische Schärfe des ersten Gebots. Kann er, der Mythos, sich nicht mit Gewalt verteidigen, dann verlangt er nach der Pietät, die er dem riskanten Freidenker aber nie zubilligen würde. Ist der Mythos Dir vielleicht so nah, weil Du Literat bist? Das wäre verständlich.

    • wahrscheinlich schon. also die letzte frage kann ich mit ja beantworten, oder nicht ganz. weil ich literat bin UND leser, wäre präziser. aber auch weil ich die erzählungen der mythen bis zu einem gewissen grad als kollektive selbstsetzungen ernst nehme. ernst nehmen, heißt allerdings nicht, sie zu verteitigen oder sogar zu vertreten.

    • es kann natürlich nicht darum gehen, hier einen gültigen mythos zu schaffen. interessanter wäre es unausgesprochenem nachzuspüren. setzungen zu erkennen, die unausgesprochen sind einerseits und im sinne augustinus die guten von den nicht guten, die schönen von den weniger schönen zu scheiden. zuerst aber geht es vor allem darum, gedanken zu sammeln

    • Auch hierzu mein Widerspruch:Kann er, der Mythos, sich nicht mit Gewalt verteidigen, dann verlangt er nach der Pietät, die er dem riskanten Freidenker aber nie zubilligen würde.Was Sie schreiben, stimmt für dogmatische Religionen, nicht aber für den Mythos, der gerade davon lebt, daß er forterzählt, auch immer wieder verändert, umgeschrieben, ja umgestürzt wird. Das ;Mythische an ihm ist, daß etwas in ihm, ein, sagen wir, flirrender Kern dennoch erhalten bleibt: wie etwa Oberon in Alberich und umgekehrt, wie die Parzen in den Nornen, Oder wie die durch fast alle Mythen des Morgenabendländischen Raums, ja darüber hinaus geisternden Zwillingspärchen.
      Also: nicht der Mythos verlangt Gefolgschaft, sondern die in Kirchen erstarrende Religion, zumal die montheistische. Der Mythos selbst verlangt gar nichts; er wird lediglich weiter- und weitererzählt und nach Art musikalischer Variationen verwandelt.

      • sie sprechen da einen wichtigen punkt an. wir müssen sicherlich zwischen den erzählungen der institutionen zur selbstlegitimation und den (nennen wir sie) offenen erzählungen unterscheiden. wenn gleich es korrespondenzen gibt. gerade heute wurde in den medien viel von zypern und europa gesprochen. zypern galt dann als europäisch, wenn es sich den maßgaben brüssels/merkels unterwarf und dann als gegenpart, wenn es sich anders als verlangt verhielt. das heißt die kommission, die deutsche regierung und die medien (zum teil) gehen von einer identität europa mit der eu und ihren institutionen aus, und nicht von einem viel älteren gründungsmythos, von dem sie sich allerdings den namen geliehen haben.

      • Das ist in der Tat ein Problem, ähnlich gelagert wie das nationaler Identität. Um zu verstehen, was ich meine, muß man sich nur klarmachen, daß Kafka sich auch selbst als deutscher Künstler verstanden hat und in der Tat der deutsche Kulturraum etwas völlig anderes ist als der nationale je war und auch nur gewesen hätte sein können oder gar dürfen. Ähnliches gilt heute für den panarabischen Raum. „Europa“, so wie es derzeit gerne, mehr oder minder demagogisch, genutzt wird, ist eigentlich ein nationalistischer Begriff, der mit dem Mythos Europa kaum etwas zu tun hat, aber ihn unterschwellig-manipulativ mitschwingen läßt. Tatsächlich ist Brüssel vom Mythos Europa so weit entfernt wie die USA von einer friedlichen, gar friedenbringenden Gesellschaft; das liegt vor allem daran, daß Administrationen das Ungefähre mythischer Räume – letztlich kultureller Räume – geradezu entsetzlich ist, weil sie pragmatisch normieren wollen (und, um zu funktionieren, auch müssen), Der Mythos hat keine Grenze, erlaubt keinen Trennstrich, dessen – gesetzgebende Entsprechung der Paragraph ist,

      • das heißt aber auch, dass im mythos etwas emanzipatorisches liegt oder liegen könnte, etwas das die politischen und ökonomischen strukturen unterläuft, ein utopisches potential, dass in seiner erzählung zu tage tritt. (aber auch eine totalitärer struktur könnte sich seiner bemächtigen und diese momente ausschalten, es fragt sich ob sie im mythos liegt, oder hinengepresst wird.) ich würde nicht soweit gehen wie adorno und horkheimer in der dialektik der aufklärung und die grundwidersprüche der bürgerlichen gesellschaft in der odysse suchen. aber vielleicht doch. ich bin mir nicht sicher.

      • „Sicherheit“ ist, glaube ich, genau das, was man bei einem Mythos prinzipiell nicht bekommen kann; auf Sicherheit ist dafür der administrativ organisierende Pragmatismus aus – wohlgemerkt, den wir im täglichen Leben auch brauchen, also das „normale“ bürgerlich-zivile Rechtsleben, Regulatorien von der Straßenverkehrsordnung bis zu den Regeln menschlichen Umgangs usw. Die Gefahr besteht immer aber darin, daß die – ja, notwendigen – Regularien den Menschen selbst zu normieren versuchen, was mit Verdrängungen einhergeht des seelischen, eines ganz anders gearteten Lebens, das z.B., so kindlich das klingt, Abenteuerlust kennt, Fernweh, Obsessionen, Begeisterungen usw. Das auch Zugehörigkeiten, Verbindungen jenseits der Normen kennt. Für diese kann – kann, nicht muß – „der“ Mythos Ausdrucksformen haben, zu denen auch die uralten Fragen gehören, die sich tatsächlich jedes Kind stellt: Woher bin ich, wo gehe ich hin? Jedes Elternteil kennt das von seinen Kindern und erinnert sich dann seiner Kindheit sehr deutlich selbst. Diese Fragen – es sind mehr Gefühle – sterben nicht einfach ab, sondern bleiben erhalten und sind vielleicht die tatsächlichen Brücken zu anderen, auf denen man sich die Hände reichen kann. Sie sind in die Kulturen eingesickert und beleben sie usw. Sie machen das Leben aber auch heikel, insofern sie Nester, Eier, Kokons von Werten sind, die wir spüren, aber nicht jederzeit nach Art von Gleichungen auflösen können. Das genau schafft ihre Aura. Eben das unterscheidet uns aber von einem Replikanten. Daß es irrationale Aspekte in uns gibt, für die mythische Formen der Ausdruck sein können.

      • @ANH: Ich stimme Ihrer Argumentation ja zu, erinnere mich überdies an Franz Fühmanns interessanten Essay „Das mythische Element in der Literatur“, der ganz in Ihrem Sinne sein dürfte. Allerdings in bezug auf Literatur! Ich verstand Jans Auftakt eher politisch – und äußerte meine spontanen Bedenken gegenüber politisch zu generierenden Mythen. Wir beide, Jan und ich, kommen immerhin aus einem nicht zuletzt an seinen eigenen politischen Mythen untergegangenen Land. –

      • @Hein Bosselmann: Das verstehe wiederum ich gut, auch wenn ich gerne noch mehr darüber erzählt bekäme, nämlich als Wessi, der mit dem Osten tatsächlich erstmals vier Jahre nach dem Mauerfall überhaupt in Kontakt gab. Es gab im Westen als Mythos die USA – einen sehr verlogenen ;Mythos, der eigentlich auch gar keiner ist, ein industriell verfertigter Banalmythos also, den man allerdings – wahrscheinlich – direkt aus der Genesis ableiten kann, nämlich als säkularisierte und ökonomisch geschmierte Version des Gelobten Landes. Die Idee kommt mir aber gerade erst, ich habe das vorher noch nie so konkret gedacht. Deswegen schon mal danke. Und tatsächlich: Mehr von dem Ostmythos, seinen Wirkungen und Verwirkungen. Wenn dieser Blog dazu was beiträgt, wär das für mich jedenfalls toll.
        Fühmann, da bin ich, wie Sie dachten, vollkommen einverstanden (eine Schande, daß ich auch ihn erst so sehr spät ins Bewußtsein bekam). Und bedenken Sie bei allem, was ich schreibe, bitte immer mit, daß mein Fokus tatsächlich Literatur ist, vor allem anderen, oder sagen wir: Kunst. Und die ist für mich ohne Mythos gar nicht denkbar, allein schon deshalb, weil beide das Erzählen und Gestalten verbindet, viel mehr als zum Beispiel analytisches Vorgehen..

      • es gab im osten die usa (oder die schtaatn, wie sie im karl-marx-städter raum hießen) auch als mythos. dann gab es aber auch den mitteleuropäisch vertrackten vom kulturlosen amerika, dem ich lange aufsaß, obwohl pynchon und andere zu meinen lieblingsautoren gehörten. dann gab es die revolutionäre erzählung vom kommunismus (geld abschaffen, eigentum abschaffen, staaten abschaffen) und die etatistische von der esg (entwickelte sozialistische gesellschaft) die letztlich die ddr selbst zum ziel der geschicht erklärte. alle drei teilten sich mehr oder weniger verbrämt eine humanistische erzählung ihrer herkunft. bauernkrieg. als eva grub und adam spann, wo war denn da der edelmann? strenger protestantismus und wissenschaftlichkeit. urknall (kant) darwin und marx als quelle als helden. variierend hedrix, che und lenin. ich hing den allen an zuweilen gleichzeitig.
        achso: wir waren naürlich alle antifaschisten

  2. Im Zen würden sie sagen: Wasch deine Schüssel, oder: Siehst du die Kiefer dort? Das ist das mögliche an „Festigkeit“ – um ein Wort aus Deiner Fragestellung zu übernehmen – dessen wir uns versichern können und zwar immerhin ganz handgreiflich. Urknall oder erster Tag sind schon weniger zu greifen (erfassen), aber auch da – und immerhin! – können wir von ihnen ERZÄHLEN, was heißt, daß es einen Erzähler gibt, den du z.B. den Hut vom Kopf reissen oder eine Tasse Tee einschenken kannst, die er, die Geschichte weitererzählend, dann trinkt oder verschmäht, wie der Kater, der ihm ums Bein schleicht, sein Fressen anrührt oder verschmäht. Ist es wie mit einer Übersetzung: man kann sich dem Original annähern, aber erreichen wird man es nie? Was im Grunde ja nichts macht, solange wir versuchen zu übersetzen.

    • Gerade noch die These gehört, es könnte auch vor dem „Urknall“ noch etwas gegeben haben, sozusagen ein „Urknall vor dem Urknall“ : „Die genaueste Karte der kosmischen Hintergrundstrahlung bestätigt die vorherrschende Theorie – und wirft neue Fragen auf. Etwa die, ob es vielleicht doch Zeugnisse aus einer Phase gibt, die vor dem Urknall lag.“
      Zitiert nach: http://www.tagesspiegel.de/wissen/planck-mission-babyfoto-des-universums/7967104.html

      • allerdings geht die theorie auch davon aus, dass mit dem urknall auch die zeit entstand, ein davor also schlechterdings nicht möglich wäre.
        von ockham hingegen behauptet in seinem aristoteleskommentar, gott habe dem menschen die zeit gegeben, dass er an der unendlichkeit nicht verzweifle. und so beginnt auch die genesis in dem gott das helle vom dunkel scheidet und so tag und nacht formuliert und damit zeit ins rollen bringt

  3. Das Unvorstellbare vorstellbar machen: daraus resultiert vielleicht jeder Wunsch nach einer Anfangserzählung. Wenn aber der Anfang im Unendlichen liegt, wie kann er gefunden werden. Nur durch fiktive oder wissenschaftlich-rechnerische Annäherung. Am Anfang war das Wort. Am Anfang ist heute oft die Zahl.

    • Eben das habe ich vorhin gedacht. Natürlich ist es scheinbar zu einfach und zu unphilosophisch, aber an dem Punkt beginnt die Geschichte, beginnt die Schöpfung: Am Anfang war das Wort. [Am vorläufigen Ende der Erzählbarkeit (weil wir zu nah dran sind) ist die Zahl]

  4. Den ersten Tag habe ich verschlafen. Sicher gab es anderes zu tun. Am zweiten fiel mir der Kopfschmerz ein, den all DAS WORT erschaffen hatte. Und mir ging auf, dass kein Licht nirgendwo zu sehen war. Doch wozu noch Licht, wo doch alles schon permanent Erleuchtet IST? Die Kartografie Millionen kleiner Leuchtdioden. http://m.zung.us/files/2007/12/earth_at_night.jpg
    Und draußen war die Kälte. Ich dachte, ich erschaffe alles neu, wenn die Körpersäfte wieder fließen und wenn auf der gesamten Erde Sonnenuntergang ist. Als erstes würde ich mich in ein Insekt verwandeln, dass nur einen Tag lebt. Dann in einen roten Riesen.
    Das Projektmanagement eines solchen Vorhabens aber beliefe sich auf ca. 14 Tage Skizzierung + Recherche, dann Marktforschung (etwa 12 – 16 Wochen) inklusive Testmärkte, dann erste Entwürfe, die abgenickt werden sollten. Vielleicht aber fehlt erst noch der Abspann, bevor man weiterschreiben kann. (Regie: …können wir bitte noch mal die Sintflut auf die Bühne holen?) Im Grunde, alles in allem, bin ich gut vorangekommen. Vielleicht morgen mehr. Heute ende ich mit einem schönen Satz von Samuel Beckett: „Was hat Gott vor der Schöpfung getan?“

    • Touché(e)(s), Madame! [Ich weiß nicht, welchem Ihrer Ichs das Kompliment übermitteln soll. Deshalb noch das provisorische „s“ dem Geschlechts-„e“ hinterdrein.]

  5. Es ist doch sehr einfach – und g e g e n diese Einfachheit richten sich all die Mythen: Wir kommen aus der Gebärmutter einer Frau. Durch einen engen Geburtskanal. Eine grausige Wucht. Und ein Aufatmen. Der Schrei. Schmerz und Lust : Leben. UR – Knall!
    Dagegen: All der Selbstgebürtlichkeitswahn der Mythen. Schaum-Geboren. (Aber d a h i n t e r verbirgt sich auch eine Kastrationsangst, nicht wahr?) Wir kommen aus dem Wasser. Vor uns war: Dunkelheit und Licht. (Immer diese Gegensatz-Paare. Immer dieser Dualismus). Der zweite Tag ist der Tag der Auf-Teilung – alles wird antagonistisch. Trennungen, Reinigungsprozesse. Aus Grau muss Schwarz und Weiß werden. Spannungen : Welt. Seither aber auch – die Sehnsucht nach Vermischung. Unreinheit. Schlamm. (Schlamm ist nicht gut, sagt ER, oder?)

    Ich brauche den Mythos nicht. ER braucht mich. Um geboren zu werden. 🙂

    • eben. er braucht dich, und die erzählungen werden aus einer bestimmten perspektive entworfen. insofern sind es politische erzählungen, die strukturen rechtfertigen, begründen, legitimieren. weil sie aber mythen sind kommen sie mit den strukturen nicht in deckung. bei aller mühe in schwarz und weiß zu trennen bleibt die nacht doch grau, wie der tag.

      • .. aber hat auch die flirrende Helle der Pansstunde, auch ihre bisweilige Hitze, in der sich – ecco – die Konturen auflösen, mit der wir verschmilzen. Ent-Individuation. Wer mal in Innersizilien mittags auf einem der kleinen völlig unbelebten Bahnhöfe hockte, die nicht einmal Fahrpläne kennen, allenfalls handgeschriebene auf angeklebten Zetteln, und wartete und wartete, weiß was ich meine – inmitten des Macchiadufts, der sich mit den Gerüchen nach Öl und heißem Metall mischt, und ganz in der Ferne hört mal mal ein Auto, einen Traktor, und das Summsen der Insekten ist lauter als die in irgendwelchen Gehöften barkenden Hunde.

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