Der zweite Tag

Eine Schöpfungsgeschichte ist Bestandteil jeglicher religiöser oder wissenschaftlicher Überlieferung, jede hat ihren Urknalltext. Woher kommt das, was mich umgibt?‘, scheint die Grundfrage jeder Zivilisation zu sein, und die Antwort darauf die Rechtfertigung ihres Daseins. Gründen wir unser Dasein auf Unbeantwortbares? Ist es ein Stochern im Nebel, jede Festigkeit eine Illusion?

Der erste Tag

Ist es möglich, oder gar notwendig, einen Schöpfungsmythos neu zu formulieren? Die basalen Erzählungen der Nationen greifen auf Kriege und Aufstände zurück, an deren Ende sich eine Volksgruppe aus dem Nebel schält. Sollten wir nicht in einer postnationalen Zeit an die Ursprungsmythen anknüpfen?

Auftakt

Ab heute, 21. März, Welttag der Poesie, möchte ich sieben Tage lang mit euch über Fragen zur Genesis nachdenken; aktuelle, historische, ästhetische, politische usw. Jeden der besagten Tage wedet ihr dazu eine Frage auf diesem Blog und auf Facebook finden. Ausgewählte Texte, spannende Kommentare und Ideen werden in einem Ebook bei mikrotext erscheinen, zusammen mit einem Essay von mir. Die Form der Kommentare bleibt offen, es kann sich um Gedichte handeln, Prosa oder kurze wissenschaftliche Abhandlungen, Traktate und Pamphlete.

Ich freue mich auf eure Schöpfungen!

Jan Kuhlbrodt